Gergely ist nicht zu stoppen

Mrz 25

Gergely ist nicht zu stoppen

Der FC 06 Bad Kissingen setzt seinen Lauf auch beim Tabellenführer fort und fügt Ramsthal die erste Heimpleite bei. Der SV Riedenberg und TSV Nordheim rücken Ramsthal auf die Pelle

 

Partie gedreht: Auf unserem Bild trifft Ervin Gergely zum 2:1 für den FC 06 Bad Kissingen. Zur Freude von Martin Benedikt (hinten) und zum Leidwesen des Ramsthalers Jörg Herterich (rechts). Foto: Hopf
 
Ramsthal — Der Tabellenführer kassierte die erste Niederlage in dieser Saison auf heimischem Geläuf. „Und die war aufgrund der Spielanteile nicht unverdient“, fand SV-Pressesprecher Jochen Hesselbach. Auf dem knüppelharten und unebenen Untergrund präsentierten sich die 06er vom Anstoß weg sehr selbstbewusst. Den Reigen vieler Chancen eröffnete vor 200 Zuschauern der FCler Benjamin Knappke mit einem Freistoß ans Außennetz. (17.). Im Gegenzug köpfte Alex Unsleber die Kugel nach Flanke von Thorsten Büttner haarscharf über die Latte.Dasselbe Missgeschick passierte seinem Mannschaftskameraden Jörg Hetterich (30.). Die dickste Möglichkeit der Weindörfler, die im Spielaufbau aufgrund des aggressiven Pressings des Gegners große Probleme hatten, hatte kurz vor der Pause Unsleber auf dem Schlappen, der nach Lattentreffer von Büttner das Leder von seinem aufmerksamen Bewacher Robert O´Sullivan vom Fuß gespitzelt bekam. Der irische Verteidiger kam beim 1:0 von Alex Uns leber allerdings einen Schritt zu spät nach flacher Büttner-Hereingabe. Die Kurstädter erhöhten sofort die Schlagzahl. Nach einem zackig ausgeführten Freistoß von Stefan Heinisch schoss Ervin Gergely aus der Drehung ein. Zwölf Minuten später düpierte Gergely seinen Gegenspieler Jörg Hetterich, mit dem er sich tolle Zweikämpfe lieferte, erneut: Nach Einwurf von Arek Porombka schirmte Gergely das Leder geschickt ab, um es volley und unhaltbar unter die Latte zu setzen.

Gleich nach Wiederanpfiff musste FC-Keeper Jörg Schaffelhofer eine Glanztat vollbringen, als er den Schuss von Björn Morper um den Pfosten drehte. Kurz darauf bestrafte Arek Porombka per Kopf einen Stellungsfehler in der Ramsthaler Deckung nach einem weitem Schlag des eingewechselten Florian Wedlich. Drei Minuten später verhinderte Marcel Schmitt ein drittes Gergely-Tor, als er dessen Kullerball von der Torlinie kratzte.

Große Aufregung gab es fünf Minuten vor dem Abpfiff, als Fabian Schliebs den durchgebrochenen Gergely außerhalb des Sechzehners über die Klinge springen ließ und so eine klare Tormöglichkeit verhinderte. Der Unparteiische Marcel Luse, der zum Nachteil beider Teams klare Vorteile abpfiff, beließ es bei der Gelben Karte. „Das hätte uns gerade noch gefehlt“, so SV-Co-Trainer Harald Morper, denn ein gesperrter Schliebs wäre angesichts der mehrwöchigen Verletzungspause von Stammkeeper Frank Popp ein Schlag ins Kontor geworden. Stolz auf seine Schützlinge war natürlich Kissingens Trainer Thomas Freund: „Wir waren gegenüber der 1:4-Niederlage im Hinspiel nicht wiederzuerkennen und haben die guten Leistungen heuer bestätigt.“ Für die Ramsthaler steht am Wochenende nun das Spitzenspiel beim direkten Verfolger in Riedenberg an.

Tore 1:0 Alexander Unsleber (55.), 1:1/1:2 Ervin Gergely (60./72.), 1:3 Arek Porombka (75.).

Schiedsrichter Marcel Luse (Wiebelsberg).

SV Ramsthal Schliebs – T. Kaiser – M. Schmitt. Herterich, D. Six – Feichtinger, B. Morper, Büttner, Hallhuber – Unsleber, D. Vierheilig; eingewechselt: Hahn, Kress, Ph. Schmitt.

Bad Kissingen Schaffelhofer – Benedikt – Helfrich, O´Sullivan, Ben. Knappke – Schmidt, Heinisch, Porombka, Karch – Gergely, Pinke (46. B.a. Knappke); eingewechselt: Seufert, Wedlich.

Quelle: InFranken.de

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